Tri (Sanskrit): drei, Anga: Glieder, Mukha: Gesicht, Eka: ein, Pada: Fuß, Pashchima: Westen (die Rückseite des Körpers), Uttana: intensive Dehnung Asana: Position

Physische Wirkungen:

  • Verbessert die Verdauung
  • Korrigiert Senk- und Plattfüße
  • Heilt Verrenkungen der Fußknöchel und des Knies
  • Läßt jede Beinschwellung zurückgehen
  • Stärkt die Unterleibsorgane und deren Funktion
  • Mildert die Folgen vermehrter Gallenproduktion
  • Mindert Blähungen und Verstopfung
  • Fördert die Beweglichkeit der Kniegelenke
  • Stärkt die Bauchorgane und wirkt ihrer Trägheit entgegen

Gedehnte Muskeln:

  • Dehnt die Rückseite des Oberschenkels des gestreckten Beins, die lange Rückenmuskulatur, die Vorderseite des Oberschenkels des gebeugten Beins und dessen Fußrücken, sowie das Gesäß, den unteren Rücken

Energetische Wirkung:

  • Aktiviert das dritte / Manipura Chakra

Häufigste Fehler:

  • Das gestreckte Bein ist nicht aktiviert und hängt nach aussen (achte statt dessen darauf, dass der Fuß vom gestreckten Bein nach oben zeigt. Der nach oben zeigende Fuß indiziert, dass der Oberschenkel neutral ausgerichtet ist – weder nach innen, noch nach aussen rotiert ist. Das ist wiederum wichtig für die Stellung des Beckens, so dass Du Dich mit gestrecktem Rücken aus der Leiste nach vorne beugen kannst)
  • Die Knie sind zu weit auseinander (für Anfänger in dieser Position ist es okay, die Knie zu öffnen, da die Position so stabiler wird)
  • Die Ferse des gebeugten Beins ist weeit weg vom Hüftgelenk (versuche sie so gut wie ´möglich an die Hüfte anzuschmiegen)
  • Der Fuß des gebeugten Beins ist geflext (pointe ihn, sonst schadest Du dem Fußgelenk)
  • Der Rücken ist gerundet (Da es eine Version von Pashchimottanasana ist, versuche Dich mit gestrecktem Körper aus der Leiste nach vorne zu neigen)

Einschränkungen:

  • Bei Knieproblemen, oder wenn die Hüfte noch nicht geöffnet ist: Lege einen nicht zu hohen und harten Block unter Dein Gesäß
  • Verletzungen im Knie (vermeiden)
  • Verletzungen in der Hüfte (vermeiden)
  • Verletzungen in der Wirbelsäule (gehe nicht so tief in die Vorwärtsbeuge)

Drishti (Blickpunkt): Padayograi (Zehen)

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Quellen:

Yoga Anatomie 3D, Band 1 & 2, Ray Long, Riva Verlag, 3. Auflage, 2013

Yoga Anatomy, Leslie Kaminoff, Human Kinetics, Canada 2007

Ashtanga Yoga. Practice & Philosophy, Gregor Maehle, New World Library, California 2006

The Power of Ashtanga Yoga, Kino MacGregor, Shambala, Boston & London 2013

Yoga. Der Weg zu Gesundheit und Harmonie, B.K.S. Iyengar, Dorling Kindersley Verlag, München 2012

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